Beitragssatz (GKV)

Stand: 01.01.2021: Allgemeiner Beitragssatz = 14,6 %. Ermäßigter Beitragssatz ohne Krankentagegeldanspruch = 14,0 %.

Krankenkassen können individuelle Zusatzbeiträge erheben. Die gesetzlich Versicherten zahlen einen prozentualen Anteil ihres Arbeitseinkommens– bis zur Beitragsbemessungsgrenze - als monatlichen Beitrag. Geringverdiener zahlen weniger ein, Gutverdiener mehr. Den Beitrag, der sich aus dem allgemeinen Beitragssatz und dem individuellen Zusatzbeitrag der Krankenkasse ergibt, zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber je zur Hälfte. Es gibt in der GKV verschiedene Beitragssätze. Der allgemeine Beitragssatz ist gültig für Pflichtversicherte und freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung, die einen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für mindestens sechs Wochen haben.

Bei Rentnern gilt für die Bemessung der Beiträge aus Renten, Versorgungsbezügen und Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit ebenfalls der allgemeine Beitragssatz der Krankenkasse. Der ermäßigte Beitragssatz findet Anwendung bei der Beitragsberechnung für Versicherte, die keinen Anspruch auf Krankengeld haben (z. B. Selbständige oder ehem. SaZ während der Zeit der Übergangsgebührnisse ohne Anspruch auf Krankengeld).

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